Lesen
Sie hier Antworten auf Fragen, die uns immer wieder gestellt werden.
Und Antworten auf Fragen, die so noch keiner gestellt hat.
Wie
klingen TIDAL Lautsprecher und Verstärker? Klingt eine TIDAL
"Sunray" zum Beipiel besser als Topmodelle
anderer Hersteller?
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Die Antwort für Feingeister
Es gibt Menschen die einen englischen Sportwagen einem italienischen
vorziehen, einen handgefertigten Sekretär einer Schrankwand und
einen Maßanzug einem von der Labelstange. Wir sowieso, und erfahrungsgemäß
bestellen Erstgenannte eher eine TIDAL, letztere wahrscheinlich eher
andere tolle Lautsprecher.
Soll einfach heißen: dies sind alles unterschiedliche Produkte
und Philosophien für unterschiedliche Menschen, und sich glücklich
wähnen kann, wer hier wählen darf. Erst die persönliche
Erfahrung mit den angesprochenen Sinnen erlaubt die so wichtige subjektive
Bewertung. Ob das eine also "besser" ist als das andere,
liegt immer in der ganz eigenen persönlichen Wahrnehmung und
Bewertung der schönen Dinge des Lebens. Und nur da.
Die Antwort für erfahrene Musikhörer
Unsere Lautsprecher sind keine Diven bei denen Konstruktionsfehler
mit der Elektronikkette korrigiert werden müssen. Viele Hörer
kennen das sicherlich: "stressig und schlank klingender Lautsprecher
braucht warm und sonnig klingenden Röhrenamp" - Sie wissen
sicherlich was wir meinen. TIDAL Lautsprecher und TIDAL Verstärker
aber sind unbestechliche Komponenten, die aufgrund Ihrer Auflösung
und fehlender Verdeckungseffekte entwaffnenden Realismus besitzen.
Aufgrund dieser Fähigkeit können Sie damit Ihren geschmacklich
favorisierten tonalen Klangcharakter mit Ihrer Kette umsetzen und
den Klangcharakter mit dem Quellgerät in jedwede Richtung trimmen,
im Guten wie im Schlechten. Wie wir das meinen?
Unsere Meisterwerke können nicht zaubern, denn wenn die Anlage
und der Raum schlecht klingen, dann wird eine TIDAL Ihnen dies schneller
aufzeigen als Ihnen lieb ist. Haben Sie aber Zeit in das Setup investiert,
gute Aufnahmen und einen Raum ohne größere akustische Fehler,
wird es Ihnen sicherlich wie allen TIDAL Kunden gehen - Sie werden
das Thema für lange Zeit als erledigt betrachten. Für nichts
Geringeres werden unsere Produkte entworfen.
Die Antwort für technisch interessierte Musikhörer
Hören ist subjektiv, messen ist objektiv. Das "Beste"
lässt sich nur auf eine Art objektiv festlegen: messen. Das ist
faktisch, unbestechlich und nicht frei interpretierbar. Denn da kann
man sich nicht hinter Philosophien und Halbwissen verstecken. Abenteuerliche
Frequenzgänge, abstruse Sprungantworten, Impedanzhänger
nah am Kurzschlussbereich - all das kann zwar schön geredet werden,
wird aber nie zum Ziel führen.
Daß Messen allein nicht zum Ziel führt wissen wir erst
recht, aber wenn diese Basis erst mal verloren ist, ist der Rest nur
Philosophie & Marketing. Und im besten Fall eine Schönfärbung
des Originalsignals, auf jeden Fall aber eine Neuinterpretation. Glasklar
technisch dokumentierbare Basisarbeit wie lineare Frequenzgänge,
Sprungantworten die ihres gleichen suchen und Mikrofonieunterdrückung
bei denen Beschleunigungsaufnehmer streiken sind für uns nur
ein kleiner Teil den wir schlicht voraussetzen um Ergbenisse zu erzielen
die letzlich für Ohren und nich für Messergebnisse gebaut
wurden, doch erst Recht hier gilt: pars pro toto - das Detail steht
für das Ganze.
P.S.:
Wer lustigen Titeln wie "Bester Lautsprecher der Welt"
bzw. "Bester Verstärker der Welt" einen Stellenwert
einräumt - oder sogar als ausschlaggebend für einen
Kauf ansieht - kann derlei auch bei uns bekommen. Und zwar im
O-Ton von unseren Referenzen (die auf Anfrage gern zugesandt werden):
Musikhörern, Importeuren, Händlern und Fachredakteuren
- weltweit.
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Weil
wir uns darüber zwar sehr freuen, die Thematik "Referenzen"
dennoch eher entspannt sehen als im selbstredenden Sinne unserer
Produkte für erstrebenswert halten, kann man bei uns aber
einfach hier gezeigten Aufkleber bestellen. Kostenlos und im chicen
Metalliclook. Den kann man dann nach eigenem Gusto auf alles draufkleben
was ein Gerät nach eigenem Dafürhalten dafür qualifiziert,
denn das Beste daran ist: man hat immer Recht.
Im Falle Ermangelung eigener Entscheidungsfreudigkeit und Meinungsbildung
kann man dies aber auch einfach von Dritten anbringen lassen,
um sich dann endlich relaxt an der Neuanschaffung zu erfreuen.
Doch ein Schelm wer nun Böses von uns denkt ;-). |
Warum sehen TIDAL Lautsprecher nicht so aufregend wie Orgelpfeifen,
Kleiderschränke oder Schiffsrümpfe aus?
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"Trendy people" behaupten ja manchmal TIDAL Produkte sehen
nicht ganz so aufregend aus wie manch andere Kreation geschätzter
Mitbewerber aus der monatlichen wechselnden Serie "Die neue beste
Box der Welt - jetzt noch besser!".
Nun, wir denken über Geschmack läßt sich vortrefflich
streiten und fahren unsere ganz eigene und klare Linie: wir bringen
nicht alle Jahreszeiten neue Modelle mit aufgesetzten Hochtönern,
geschwungenen Gehäusen oder zentimeterschmaler Schallwand heraus.
Und das hat seinen Grund. Wir entwerfen keine Designprodukte, sondern
dem Klang unterworfene Formen.
Soll das also heißen, daß für TIDAL nach 80 Jahren
Lautsprecher-Evolution nichts Aufregenderes herausgekommen ist, als
beispielsweise eine TIDAL Piano? Nun, dann vergleichen Sie einmal
Form, Funktion und Aktualität der oben abgebildeten Karaffe mit
der so einfachen scheinenden Form einer Milchflasche. "Vollkommen
ist nur das, wo man nichts mehr wegnehmen kann" hat ein schlauer
Mensch mal gesagt. Dem haben wir nichts hinzuzufügen.
Darum schauen Sie sich unsere Modelle in Ruhe an und Sie werden verstehen:
das Rad ist eben doch ganz einfach rund. Und letztendlich sind unsere
vielgelobten Klangeigenschaften der Lohn konsequenter Umsetzung a
la form-follows-function, und nach wie vor primärer Ursprung
aller Überlegungen.
Bauklötze staunen kann man aber auch bei uns: wenn Sie wissen
wollen was hinter der Oberfläche steckt, so brauchen Sie nur
mal den Schnitt durch eine Piano betrachten.
Wir denken dies ist wesentlich beeindruckender als Lametta unter dem
Hochtöner, zerklüftete Gehäuseformen oder quadratmeterweise
verchromter Zierrat.
Daß viele unsere Produkte dennoch zu den schönsten weltweit
überhaupt zählen und vor allem im Ausland gern mit dem Bauhaus-Stil
in Verbindung gebracht werden, macht uns trotzdem stolz und zeigt
daß ein gutes Produkt fast zwangsläufig auch gut aussieht.
Warum sind TIDAL-Lautsprecher so teuer und gibt es keine billigeren
Modelle?
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In der Tat, eine TIDAL ist keine billige Anschaffung. Kostet die TIDAL-Eintrittskarte
im Falle der "Amea" doch schon soviel wie eine Atlantikkreuzfahrt
mit Meerblickkabine, im höchste Falle soviel wie zwei schwäbische
Cabrio-Sportwagen in Vollausstattung. Da müssen natürlich
auch wir schlucken
Billig können und sollen unsere Produkte aber auch gar nicht
sein, Kostenvorgaben gibt es bei uns schlicht nicht - jede TIDAL Komponente
wird ohne Rücksicht auf Materialkosten entwickelt Dies ist allerdings
nicht zu verwechseln mit weitverbreiteten Anspruchprämissen a
la "vergoldetes Gehäuse aus massivem Kupfer = High End und
Preisrechtfertigung", sondern liegt in der aufwendigen Entwicklung
und Fertigung in reiner Handarbeit und den sündteuren Einzelteilen
begründet.
Allein unsere
Lautsprechergehäuse oder Verstärkerfronten haben einen Materialpreis
der einen Rotstiftentwicklunger
zu Weinkrämpfen treiben würde.
Zeigen wir Ihnen übrigens jederzeit gern, hier in unserer Manufaktur.
Ein TIDAL Lautsprecher oder Verstärker wird von unseren Kunden
aber ohnehin nicht über den Preis gekauft, sondern über
die Performance,
die Anfassqualität und das Wissen ein Benchmarkprodukt zu erwerben,
welches sich im Erlebnis nicht auf Zahlen reduzieren läßt
und augenzwinkernd
weisen wir noch auf den mit dem Kaufpreis verbundenen, ganz spezifischen
Reiz der Exklusivität hin ;-).
Ach ja, fast hätten wir es vergessen: es gibt durchaus billigere
Modelle, und die sind meist sogar ab Lager und in mehreren Farbvarianten
im tollen Karton lieferbar. Aber leider nicht von TIDAL.
Warum sind TIDAL-Lautsprecher serienmäßig nur in schwarz
lieferbar?
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"Schwarz" ist bei TIDAL nicht gleichzusetzen mit schwarzem
Eschefurnier und dergleichen wenig ansprechende Oberflächen,
sondern bedeutet bei uns die edelste aller Oberflächen: echter
schwarzer Klavierlack. Wir waren der weltweit erste Hersteller der
alle Modelle serienmäßig damit auslieferte. Klavierlack
dokumentiert für uns Eleganz, Zeitlosigkeit und Wertigkeit, haptisch
wie optisch. Konzertflügel in Alu silber oder Buche natur sind
ja auch relativ selten, darum ist der Name TIDAL untrennbar mit dem
schwarzen Klavierlack verbunden.
Klavierlack ist übrigens nicht gleich Klavierlack: was manche
Hersteller als Klavierlack anpreisen, würden wir nicht als Grundierung
zulassen. Achten Sie beim Vergleichen der Qualität doch mal auf
die Farbe, die Verzerrungen im Spiegelbild und auf die optische Tiefe.
Eine TIDAL hat keine "Orangenhaut", ist nicht graustichig
und wirkt wie ein perfekter schwarzer Spiegel.
Außerdem macht sich der millimeterdicke Lack auch akustisch
bemerkbar - er senkt die Eigenresonanz und "akustische Dichtheit"
des Gehäuses enorm. So sehen und verstehen dies auch Liebhaber
auf der ganzen Welt und damit ist es auch die meistbestellte Oberfläche.
Alternativ offerieren wir unsere polierten Edelhölzer, das sind
feinste Edelholzfurniere eingebettet in transparentem Klavierlack.
Wie Sie sehen kommen Sie bei
uns serienmäßig am
Klavierlack also nicht vorbei. Was Kunden auf der ganzen Welt aber
schlicht und einfach glänzend finden.
Wie empfindlich ist Klavierlack?
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Unser Klavierlack besteht aus einem aufwendigen, mehrschichtigem Polyesteraufbau
welcher anschießend auf Hochglanz poliert wird - was bei handwerklich
perfekter Ausführung sehr viel Zeit und Aufwand verlangt.
Tiefe Kratzer oder eingeschlagener Dellen in furnierten Lautsprechern
sind meist irreparabel - unser Klavierlack jedoch läßt
sich bei gleichzeitig höherer Belastbarkeit gegenüber Holzfurnier
problemlos nachträglich ausbessern und auch nach Jahrzehnten
wieder aufpolieren.
Tapserfrei leicht reinigen läßt sich der Lack übrigens
mit dem mitgeliefertem Reinigungstuch und den täglichen Rest
erledigt ein Staubwedel.
Mit einem Hammer würden wir aber trotzdem nicht auf das Schmuckstück
einschlagen.
Haben TIDAL Produkte auch einen Nachteil?
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Wir wissen natürlich daß wir uns für unsere Produkte
sehr weit aus dem Fenster hängen, auch weil "klappern nach
wie vor zum Handwerk gehört". Bei einem Besuch hier vor
Ort kann man das gern überprüfen und für sich bewerten.
Aber weil nicht alles Gold ist was glänzt und auch die schönsten
Dinge irgendwo zumindest einen kleinen Haken haben, rücken wir
lieber gleich damit raus: unser Haken ist schlicht die Wartezeit auf
unsere Schmuckstücke.
Das liegt daran daß wir nur einen begrenzten Output an Lautsprechern
in dieser Qualität bauen können, und unsere Liste an wartenden
Kunden weltweit im Vergleich dazu wesentlich länger ist. Dies
geht bei Lautsprechern mit Wartezeiten einher die je nach Modell zwischen
4-6 Monaten* liegen, so denn sie nicht gerade in der gewünschten
Ausführung am Lager sind.
Die Sunray hat aufgrund der vielen Bestellungen und ihrer Konstruktion
momentan* gar ein Jahr Wartezeit - wir können die Aufträge
nur abarbeiten, nicht aber jedoch parallel mehr produzieren. Woran
liegt es daß die Herstellung so lange braucht und wir nicht
mehr bauen können, ja sogar wollen? Hier die Erklärung:
Wie wir auf diesen Webseiten beschrieben haben, ist unser Klavierlack
einzigartig, weltweit gelobt als Referenz, Kunden und Vertriebe sprechen
gar von "überirdischer" Verarbeitung - was uns natürlich
freut und wir unkommentiert gern so stehen lassen. Der Klavierlack
ist allerdings auch der zeitlich aufwendigste Knackpunkt, da es extrem
lange dauert ihn in dieser Qualität herzustellen.
Nachfolgend einmal der zeitliche Ablauf zur Herstellung eines TIDAL
Lautsprechers (außer Sunray):
- Die Herstellung
des Rohgehäuses übernimmt unser Haustischler: Herstellzeit
nach Auftragseingang ca. 4-6 Wochen. Wer unsere Gehäuse einmal
gesehen und die perfekte Detailverarbeitung der Furniere gesehen hat,
wird dies sogar als "ziemlich schnell" einstufen.
- Anschließend
erfolgt die Klavierlack-Lackierung: jede Schicht Polyesterlack wird
einzeln aufgetragen und muß für mindestens 5 Tage durchhärten.
Trocknet er nicht richtig durch, wirft er später Wellen und bekommt
"Orangenhaut". Dann kommen im selben Ablauf alle weiteren
Schichten darauf und das Ganze wird geschliffen und abschliessend
aufwendig von Hand poliert. Das allein dauert bei unserem 2-3 mm dickem
Lack, der anschliessend aber auch wie ein schwarzer Spiegel aussieht,
3-4 Monate.
- Wenn die Gehäuse dann endlich fertig sind, kommt der zweite
aufwendige Teil, die Lautsprecherchassis müssen in reiner Handarbeit
in den 2-3 mm dicken Lack eingeschliffen werden - eine Prozedur die
leider sehr lange dauert, denn der kleinste Fehler hat hier schnell
horrende Folgen und erfordert ein Nachlackieren. Anschließend
kommt natürlich die technische Fertigung und der aufwendige Zusammenbau,
Messtests, Dauertests, finales aufpolieren und verpacken dazu. Dauert
alles zusammen weitere 4 Wochen.
Soll also zusammengefaßt heißen: man kann alles billiger
und schneller bauen, aber sicherlich keine TIDAL. Aber genauso wenig
wie unsere Kunden unsere Produkte nach dem Preis aussuchen, so wenig
ist die Lieferzeit ein Auswahlkriterium. Unsere Kunden sehen es zum
Glück nur als Vorfreude die es zu überbrücken gilt.
Und da unser exklusiv für uns arbeitender Klavierlacklackierer
nur einen begrenzten Output hat, ist die Fertigungszeit der einzige
Flaschenhals bei TIDAL.
Aber das ist bei schnellen schwäbischen Sportwagen, Schweizer
Complications-Uhren und Mahagoniglänzenden Booten auch nicht
anders. Zum Abschluß und als kleinen Lichtblick noch ein Versprechen
unsererseits: wir werden binnen der nächsten Jahre die Lieferzeit
stetig mit einem vergrößerten Lager verkürzen - um
so Träume ein klein wenig schneller zu erfüllen.
(*Anmerkung:
Stand Juli 2008, Lieferzeiten und Lagerbestand bitte immer aktuell
erfragen)